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Die
Grotenburg |
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Warum steht das Hermannsdenkmal dort, wo es steht? Tacitus berichtet in seiner
Schilderung des Germanicus Feldzuges 15 n. Chr.: Diese Angaben erscheinen
auf den ersten Blick recht genau. Ems und Lippe haben tatsächlich
ihre uralten Namen bewahrt. Nicht so aber der Teutoburger Wald.
In einer Zeit, Anfang des 19. Jahrhunderts, in der man sich
zunehmend mit der tieferen Vergangenheit des heimatlichen Raumes
beschäftigte, wurde die Frage interessant, wo genau denn
jene berüchtigte Varusschlacht stattgefunden haben könnte,
und davon abgeleitet, wo denn ein Gebiet zu finden sei, das sich
nach einer Teutoburg nennt. Der heute auf allen Karten zu
findende Teutoburger Wald hat seinen vermeintlich alten Namen
erst wieder 'zurückerhalten', nachdem man diese Frage für
einigermaßen geklärt hielt. 'Teutoburg' ist –
völlig unstrittiger Weise – eine germanische
Ortsbezeichnung. Einerseits erschien bald fragwürdig, ob die bewußte Befestigungsanlage mit Recht als eine von Tacitus erwähnte Teutoburg angesprochen werden könne, andererseits entwickelte sich eine ganz neue Wissenschaft, um so einem Platz zu Leibe zu rücken. (Wir wollen hier nicht näher darauf eingehen, wie viele ungesicherte Annahmen überhaupt in dieser Konstruktion stecken.) Also: Es wurden archäologische Ausgrabungen rund ums Hermannsdenkmal veranstaltet. Leider hatten die verschiedenen Baumaßnahmen inzwischen einen Großteil der nach älteren Berichten Anfang des 19. Jahrhunderts noch überaus beeindruckenden vorgeschichtlichen Anlage zerstört. Ein Teil der Steine aus der Befestigung waren sogar bei der Errichtung des Denkmals mit verbaut worden. To be continued soon... |
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