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Lothars
kleines Grabungstagebuch 2009 |
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Dem Kalender nach war dies das letzte Sommerwochenende - und das Wetter gab sich tatsächlich sommerlich. |
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Obwohl wir mit den Abträgen erkennbar
vorankamen, sind noch keine Befunde zu beobachten. Mit dem Abtrag auf
40cm unter heutiger Oberfläche ist an verschiedenen Stellen
begonnen. Es kann sein, dass wir noch bis zu einen Meter
undifferenzierten Wallschutt - ein Gemenge aus Kies, Steinen und Asche
- entfernen müssen. Kann aber auch nicht sein. Gerade Befunde
der Nachnutzung dieses Platzes durch die alten Germanen um Christi
Geburt könnten jederzeit und überall auftreten.
Entsprechend gehen wir mit der üblichen Vorsicht und
Genauigkeit vor. Eigentlich erwarte ich nach dem Magnetbild, egal ob
wir es ein paar Meter nach Nord oder Süd verschieben, in allen
Quadranten Befunde in nicht allzu großer Tiefe. |
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Wir werden zunächst in den Quadranten 70-75N/00-05E (oben rechts), 65-70N/05-10E (Mitte unten) und 60-65N/00-05E plus Verlängerung des diagonalen Profils aus dem Altschnitt (links oben bis oben Mitte) in die Tiefe gehen. Für 60-65N/05-10E ist wie gesagt ersteinmal nur ein gut geputztes Planum direkt unter der Pflugschicht vorgesehen. Aber das alles kann sich “taktisch” nach Befundlage jederzeit ändern. |
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In
der Asche des
Wallschuttes sind klar neuzeitliche Pflugspuren zu erkennen. Hier haben
wir exakt die Grenze der Pflugschicht getroffen. |
Eimer
um Eimer,
Schubkarre um Schubkarre geht es voran. Am Samstag waren wohl
nur
vier Ausgräber am Werk, die aber gut geschafft haben. Am
Sonntag
waren wir zehn: Achim Scheffler, Bärbel, Gabi, Gisela, Harald,
Holger, Michael, Uwe, ich und Chef Wolf-Dieter. |
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Zum Vergleich: 13.09., abends. |
20.09., abends. |
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2009: |
Folge 10 |
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