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Groß
Steinum am Dorm |
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Am Rande des Höhenzuges "Dorm", oberhalb des Ortes Groß Steinum, finden wir ein Hünengrab, wie aus dem Bilderbuch. Und das kommt nicht von ungefähr. Bis vor etwa 50 Jahren stand an dieser Stelle nämlich gar keines, und es war auch nichts davon bekannt, das es hier jemals eines gegeben hätte. Inzwischen wissen wir, dass bei Groß Steinum mindestens drei Großsteingräber existiert haben. Bei dem schönen Grab am Dorm handelt es sich allerdings um eine Rekonstruktion. Immerhin: Die Steine stammen tatsächlich alle von einem "versenkten" Großsteingrab, dass 1950 etwa 100m hangabwärts gefunden und im folgenden Jahr archäologisch untersucht wurde. In der Literatur ist die Rekonstruktion als "phantasievoll" bezeichnet worden, da der Befund wohl etwas frei interpretiert wurde. Seien wir freundlicher, und nennen wir die Rekonstruktion "idealtypisch". |
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Bei der Ausgrabung wurde auch Keramik gefunden. Einige
wenige Scherben waren datierbar und konnten der Tiefstichkeramik
zugeordnet werden. |
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Mythos:
Vor vielleicht 30 Jahren, als ich noch ein kleiner Junge war, hatte ich
diesen Ort schon einmal besucht. Ein "Hünengrab"? Die
Erinnerung bewahrt starke Bilder, nicht nur die wirklich gesehenen,
sondern auch von der Phantasie erzeugte. Ich hatte mir das Skelett
eines Riesenkönigs mit goldener Krone vorgestellt,
das zwischen den Steinen lag. Ich glaube auch zu erinnern, dass mein
Vater erwähnte, das Grab sei 'kaputt' gewesen und
wiederaufgebaut worden... |
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Baustelle
Großsteingrab |
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Die
Bockshornklippe - ein vorgeschichtlicher Kultplatz? |
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