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Wer sich in der
Region um Braunschweig für Ur- und
Frühgeschichte interessiert, hat sicherlich schon von ihr
gehört: Die "Runenfibel von Beuchte" gehört zu den
bedeutendsten archäologischen Funden aus unserer Gegend. Nicht
umsonst ist sie Teil des Logos der "Freunde der Archäologie".
Nun aber gibt es im wahrsten Sinne des Wortes die Möglichkeit
etwas von diesem Objekt sowie den nicht weniger interessanten anderen
Funden des merowingerzeitlichen Friedhofs von Beuchte zu
"hören". Also:
QUI HABET AURES
AUDIENDI, AUDIAT!
Anfang des Jahres starteten ein paar geschichtsbegeisterte Freunde ein
Internetprojekt, das Hörbeiträge - neudeutsch
"Podcasts" -
zur Braunschweigischen Landesgeschichte produziert. Diese kann man sich
als MP3-files von der Webseite →
www.brunswiek-historica.de
herunterladen.
Da einer der "Macher" von Brunswiek-Historica zu meinen - wie
drückt das meine Tochter aus? - "best friends"
gehört, und
auch die anderen gute Bekannte sind, war ich gerne bereit, selbst auch
einen Beitrag dazu zu verfassen. Mit dem Vorhaben des
Projektes "lokale
Braunschweiger Geschichte der letzten 1000 Jahre"
darzustellen, habe ich allerdings
gleich einmal gebrochen. Mein Beitrag führt ein paar
Jahrhunderte tiefer in
die
Vergangenheit: Ins sechste Jahrhundert nach Christus, die sogenannte
"Merowingerzeit".
Immer mal wieder hatte ich mich mit den Funden und Befunden des
Friedhofes von Beuchte beschäftigt. Und schon lange
hatte
ich mir vorgenommen, dazu auf diesen Internetseiten etwas zu schreiben.
Ist nicht gerade diese Epoche ein Zeitalter von "Mythos und Logos"?
Einer sehr dürftigen, manchmal sagenhaften schriftlichen
Überlieferung stehen archäologische Funde und Befunde
gegenüber. Doch diese werfen zum Teil mehr Fragen auf, als sie
Licht ins Dunkel bringen. Und wir müssen zugeben, das gerade
für das sechste Jahrhundert in unserer Region auch
archäologische Quellenlage bisher recht dünn ist.
Dennoch gibt es hier ein paar interessante Geschichten zu
erzählen:
Von
Gräbern, gestohlenen Schwertern und magischen Runen.
- So habe ich meinen Beitrag genannt.
Direkt zum "download" geht es HIER: http://www.brunswiek-historica.de/graeber_schwerter_runen.mp3
Mein Dank gilt Frank Brandes, der
unser amateurhaftes Gestammel zu einem doch ganz verdaulichen Beitrag
zusammengeschnitten hat. An der Leseversion mit Anmerkungsaparat
für diese Webseite werde ich noch ein wenig weiter "feilen"...
Denn wenn man etwas tiefer in das Thema schaut, gibt es auch nach mehr
als fünfzig Jahren Forschung zu den Befunden von Beuchte noch
Diskussionsbedarf.
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