- persönliche Erlebnisberichte von der Ausgrabung am vorgeschichtlichen Burgwall bei Isingerode -

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Folge 1: Erste Eindrücke vom Auftakt der Grabungssaison am 02. April 2010


Nach langem, tiefem Winterschlaf erweckten die Freunde der Archäologie die Ausgrabung in Isingerode zu neuem Leben. Wir wurden begrüßt von einer wärmenden Frühlingssonne, noch schneebedeckt blickte von Süden der ferne Brocken auf uns herab, ein wahrhaftiger Osterhase hoppelte über das Feld. (Zumindest Uwe und ich haben ihn gesehen.) Mit geballter Kraft ging es ans Werk: Achim und Achim, Angelika, Annemarie, Bärbel, Conny, Frieder, Gabi, Gisela, Harald, Hugo, Ingrid, Jochen, Liliane, Lothar, Michael, Uwe und unser Chef, Archäologe Wolf-Dieter Steinmetz - achtzehn fröhliche Ausgräber! (Falls ich nicht jemanden vergessen habe...)
Mit weitreichenden neuen Erkenntnissen durften wir für diesen ersten Tag der Kampagne noch nicht rechnen, aber immerhin war am Abend ein Fundeimer gut gefüllt. Besonders im Quadranten 70-75N/0-5E kam einiges an Feinkeramikscherben heraus. Hier ein paar Beispiele:

Dünnwandige Keramik mit gut gelätteter Oberfläche. Links und Mitte Randscherben, Rechts Bodenscherbe.  Befunde waren allerdings noch nicht zu erkennen.

Natürlich kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz, wie hier beim gemeinsamen Mittagspicknick:

Dies ist natürlich nur eine schnelle Erstmeldung. Auch wenn wir erfahrungsgemäß bei den weiteren Tagen des langen ersten Grabungswochenendes etwas dünner besetzt sind, wird es noch das eine oder andere zu berichten geben. Das werde ich dann in der kommenden Woche nachtragen.



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