|

Für den 22. September verwandelten wir das Umfeld unserer
Ausgrabung in eine Art "Freilichtmuseum". Die Besucher konnten sich bei
zwei Führungen, an Schautafeln und Vitrinen über die
bisherigen Ergebnisse unserer Arbeit informieren, und auch einfach
sehen, wie denn so eine Ausgrabung funktioniert. Natürlich gab
es für ein geringes Entgeld auch Kuchen, Bratwurst, kalte und
heiße Getränke.
Der Tag war ein voller Erfolg. Man muss einräumen: Wir hatten
großes Glück mit dem Wetter!
An dieser Stelle möchte ich nur ein paar knapp kommentierte
Fotos zeigen.

Die beiden Führungen waren gut besucht, und unser "Chef"
Wolf-Dieter Steinmetz konnte den Gästen dreidimensional
zeigen, was in einer normalen Museumsausstellung nur in Karten und
Plänen zu präsentieren ist.
 Foto
links: Uwe und Achim lassen sich durch die Besucher nicht irritieren,
treiben die Ausgrabung Schicht für Schicht voran.
Foto rechts: In den Vitrinen wurden die anschaulichsten Funde gezeigt,
z.T. Scherben den rekonstruierten Gesamtgefäßen
gegenübergestellt. Hier betrachtet Professor
Meibeyer unsere besten Scherben aus der "germanischen" Grabenphase.
 Foto
links: Hervorragende Ergebnisse hat uns bisher die
geophysikalische Prospektion ("Bodenscan") mit hochauflösendem
Gerät durch Thomas Schenk geliefert (siehe →
hier).
An diesem Tag stellte nun Jan Grosser vom Institut für
Geophysik
der TU Braunschweig seine Technik vor, geophysikalische Prospektionen
mit einem ferngesteuerten Miniluftschiff als Trägersystem
durchzuführen. Durch den größeren Abstand
vom Boden
wird dies sicher deutlich weniger detailreiche Bilder liefern, aber es
eröffnet die Möglichkeit, in kurzer Zeit
große
Flächen zu erfassen. In Isingerode soll diese Technik in
Zukunft
erprobt werden, um z.B. festzustellen, wie weit und wo sich
Siedlungsbefunde außerhalb der eigendlichen Befestigung
erstrecken.
Foto rechts: Reinhard und Bernd müssen pausieren, damit
Wolf-Dieter Steinmetz die Befunde erläutern kann.
|